Dein Yoga-Angebot

Yoga als Begleitung im Alltag mit ADHS

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) bringt für viele Menschen – Kinder wie Erwachsene – einen Alltag mit sich, der von innerer Unruhe, Reizüberflutung und Schwierigkeiten beim Zur-Ruhe-Kommen geprägt sein kann. Yoga ist dabei kein Heilmittel, kann aber einen ruhigen, wohltuenden Rahmen bieten: einen festen Ort für Bewegung, Atem und Körperwahrnehmung.

Mein Angebot versteht sich als Begleitung und Prävention – eine achtsame, körperorientierte Praxis, die eine ärztliche oder therapeutische Behandlung nicht ersetzt, sie aber unterstützend ergänzen kann.

Im Alltag

Wobei Yoga unterstützen kann

Yoga verbindet Bewegung, bewusste Atmung und Momente der Ruhe. Diese Elemente können im Alltag mit ADHS an unterschiedlichen Stellen wohltuend sein:

  • zur Ruhe kommen und einen Gang herunterschalten
  • die eigene Körperwahrnehmung stärken
  • mit innerer Unruhe und Anspannung freundlicher umgehen
  • wiederkehrende Struktur und feste Rituale erleben
  • Aufmerksamkeit und Konzentration üben – Schritt für Schritt

Wichtig ist mir dabei Ehrlichkeit: Wie deutlich und wie dauerhaft sich solche Effekte einstellen, ist von Mensch zu Mensch verschieden und braucht vor allem eine regelmäßige, fortlaufende Praxis.

Studienlage

Was die Forschung nahelegt

Die wissenschaftliche Datenlage zu Yoga bei ADHS ist noch begrenzt – die vorhandenen Studien sind meist klein und methodisch unterschiedlich belastbar. Trotzdem zeichnen sich vorsichtige Hinweise ab:

  • Übersichtsarbeiten und Metaanalysen deuten darauf hin, dass Yoga und achtsamkeitsbasierte Übungen – begleitend zu einer fachlichen Behandlung – vor allem die Aufmerksamkeit günstig beeinflussen können; bei Hyperaktivität und Impulsivität sind die Ergebnisse uneinheitlicher (u. a. Chimiklis et al., 2018; Zhang et al., 2018).
  • Regelmäßige Bewegung insgesamt zählt zu den am besten belegten unterstützenden Maßnahmen bei ADHS im Kindesalter (Cerrillo-Urbina et al., 2015).
  • Die Autor:innen der größten Übersichtsarbeiten betonen ausdrücklich, dass Yoga keine Erstbehandlung ist, sondern eine mögliche Ergänzung zu Verfahren mit stärkerer wissenschaftlicher Absicherung.

Diese Angaben geben den Stand der Forschung wieder. Sie sind kein Wirkversprechen für ein einzelnes Kursangebot – wie Yoga im Einzelfall wirkt, ist individuell verschieden.

Mein Hintergrund

Mein Bezug zum Thema

Das Thema ADHS begleitet mich in meiner fachlichen Weiterbildung. Am Manushi Institute of Yoga habe ich mich in einem internationalen Fachvortrag mit dem Thema „Yoga for Children with ADHD: A Neurotherapeutic Perspective on Mental Health“ (Juni 2025) auseinandergesetzt.

Als ausgebildete Kinder- und Jugend-Yogalehrerin (RCYS) und durch meine Weiterbildungen zu Yoga und mentaler Gesundheit bringe ich einen strukturierten, ressourcenorientierten und achtsamen Zugang mit – für Erwachsene ebenso wie für Kinder und ihre Familien.

Für wen

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Dieses Angebot richtet sich an:

  • Erwachsene mit ADHS, die einen ruhigen Ausgleich und mehr Körperwahrnehmung suchen
  • Eltern, die ihr Kind mit einem achtsamen Bewegungsangebot begleiten möchten
  • Menschen, die Yoga ergänzend zu einer bestehenden Behandlung ausprobieren wollen

Wir arbeiten mit klarer Struktur, überschaubaren Einheiten, bewusster Atmung und viel Wahlmöglichkeit – ohne Druck und in deinem Tempo. Bei Kindern beziehe ich die Eltern mit ein.

Dieses Angebot ist Prävention und Begleitung. Es ersetzt keine ärztliche Diagnostik, keine Psychotherapie und keine ärztlich verordnete Medikation. Bei Verdacht auf ADHS ist eine fachärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der richtige erste Schritt.

Dein nächster Schritt

Neugierig, ob Yoga zu euch passt?

Schreib mir – gemeinsam finden wir heraus, ob und wie eine Yogapraxis dich oder dein Kind im Alltag begleiten kann.